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Allgemeine
Geschäftsbedingungen (AGB) der pro system, Quast für private und
gewerbliche Hostingkunden
§ 1 Geltung
1. Für die Dienste der Fa. pro system (nachfolgend Anbieter, Provider
oder Betreiber genannt) gegenüber ihren Vertragspartnern (nachfolgend
Kunde genannt) gelten die nachfolgenden Geschäftsbedingungen.
Abweichungen hiervon bedürfen der Schriftform. Die Änderung der
Schriftform bedarf ihrerseits der Schriftform.
2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen Ankündigungsfrist
zu ändern oder zu ergänzen. Die Änderungen werden entsprechend der
Ankündigung wirksam, wenn der Kunde ihnen nicht bis zu dem Zeitpunkt
des angekündigten Zeitpunkts des Inkrafttretens der Änderung
schriftlich widerspricht. Widerspricht der Kunde fristgemäß, endet der
Vertrag unter Rückzahlung zuviel geleisteter Beträge zum Zeitpunkt des
Inkrafttretens der geänderten AGB. Dies gilt nicht bei ausschließlich
für den Kunden positiven Änderungen oder dann, wenn die AGB nicht für
bestehende Verträge geändert werden.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
Der Vertrag über die Nutzung von Diensten und Angeboten des Anbieters
kommt durch die Annahme des schriftlichen Vertrages durch den Anbieter
zu Stande. Wurde eine Bestellung mittels Echtzeitbestellsystem über das
Kundenmenü vorgenommen, kommt die Bestellung durch das Absenden der
mittels Passwort autorisierten Bestellung oder Zusendung der Bestellbestätigung
an den Anbieter zu Stande. Der Anbieter ist zudem berechtigt, Verträge
und Aufträge in Einzelfällen auch telefonisch zu akzeptieren. Jeder
geschlossene Vertrag ist ein Jahresvertrag, es sei denn, im Einzelfall
wurde etwas anderes gem. der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung
vereinbart.
§ 3 Inhalt des Vertrages
1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus dem Vertrag
oder aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung (mit Preisliste) des
Anbieters. Diese steht auf den Webseiten des Anbieters zum Abruf bereit
und sind in ihrer jeweiligen Form Vertragsbestandteil.
2. Der Anbieter wird nach Vertragsabschluß die Beantragung des gewünschten
Domainnamens beim zuständigen Registrar veranlassen. Der Anbieter kann
nicht garantieren, dass der gewünschte Domainnamen dem Kunden vom
Registrar tatsächlich zugeteilt wird. Die Angabe, ob ein Domainname
noch frei ist, erfolgt daher ausdrücklich unverbindlich und ohne Gewähr.
Ein Domainname ist erst dann sicher an den Kunden vergeben, wenn die
Domain im Auftrag des Anbieters vom Registrar für den Kunden
registriert worden ist und die entsprechenden Einträge in der Registrar
- Datenbank aufgeführt werden. Ist ein beantragter Domainname bis zur
Weiterleitung der Beantragung an den Registrar bereits vergeben, kann
der Kunde einen anderen Domainnamen wählen oder vom Vertrag zurücktreten.
Eine spätere Änderung des Domainnamens nach Registrierung bei dem
Registrar ist ausgeschlossen. Der Kunde wird durch den Provider als
Admin-C und Domaininhaber eingetragen. Durch
die Registrierung einer Domain wird der Kunde nicht Eigentümer sondern
erhält nur ein Nutzungsrecht, solange die Domain auf ihn als Eigner (Admin-C)
registriert ist. Ergänzend gelten die jeweils für den zu
registrierenden Domainnamen maßgeblichen Registrierungsbedingungen und
Richtlinien, z.B. bei DE-Domains die RICHTLINIEN ZUR VERGABE VON
DEUTSCHEN INTERNET-DOMAINS des DeNic e.G. Diese sind Bestandteil des
Vertrages. Für TopLevel Domains mit der Endung ".de" gelten
ausdrücklich die DENIC
Registrierungsbedingungen und -richtlinien. Diese sind fester
Vertragsbestandteil und für die Registrierung und den Betrieb der
Domain maßgebend. Für die Registrierung von Domainnamen mit anderen
Endungen gelten die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle, die der
Provider dem Kunden auf Wunsch zusendet und zudem im Internet bei der
jeweiligen Vergabestelle abgerufen werden können.
3. Aus technischen Gründen wird beim Admin-C Eintrag der Domainnamen
mit der Endung .com, .net, .org und .info eine Emailadresse des
Anbieters eingetragen. Die Rechte des Kunden werden dadurch jedoch nicht
beeinträchtigt. Der Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich
zu.
4. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu erweitern,
zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese Änderung
handelsüblich ist, notwendig erscheint, um Missbrauch zu verhindern,
oder der Anbieter hierzu durch Änderung der Gesetzeslage oder durch die
Rechtsprechung verpflichtet ist. Freiwillige, unentgeltliche Dienste und
Leistungen, die der Anbieter erbringt, können jederzeit und ohne Vorankündigung
eingestellt werden. Für den Kunden ergeben sich aus solchen
freiwilligen unentgeltlichen Diensten und Leistungen keinerlei Ansprüche.
Der Kunde sichert dem Anbieter zudem ein jährliches
Preisanpassungsrecht in Höhe von maximal 5% zu. Der Anbieter wird
dieses Preisanpassungsrecht nur in Anspruch nehmen, wenn dies zur
Kompensation gestiegener Kosten erforderlich sein sollte.
5. Der Anbieter hat das Recht, die Maximalgröße der zu versendenden
Emails auf einen angemessenen Wert (derzeit 20 MB pro Email) zu beschränken.
6. Der Anbieter hat das Recht, auf den Emailaccounts des Kunden
gespeicherte Emails sofort nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zu
löschen. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, die Emails vor
Beendigung des Vertragsverhältnisses von dem POP3 Server auf seine
lokale Festplatte zu übertragen ("herunterladen",
"abrufen", "empfangen").
7. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit
und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen. Ein Minderungs- oder
sonstiger Anspruch ergibt sich daraus für den Kunden nicht.
8. Die Rechnungsstellung erfolgt online. Die Zusendung der Rechnung
erfolgt nur nach gesonderter Anforderung über das Kundenmenü des
Kunden, wobei für jede zugesendete Einzelrechnung eine Gebühr gem.
aktueller Preisliste in Rechnung gestellt wird. Der Kunde erklärt sich
damit ausdrücklich einverstanden.
§ 4 Pflichten des Kunden
1. Der Kunde ist verpflichtet, die als Domain zu registrierende
Zeichenfolge auf ihre Vereinbarkeit mit den Rechten Dritter, z.B. mit
Namens-, Marken-, Urheber- oder sonstigen Schutzrechten, sowie mit den
allgemeinen Gesetzen zu prüfen. Mit der Antragstellung versichert der
Kunde, dass er dieser Verpflichtung nachgekommen ist und dass sich bei
dieser Prüfung keine Anhaltspunkte für die Verletzung von Rechten
Dritter oder sonstiger Rechtsvorschriften ergeben haben. Der Kunde ist
verpflichtet, dem Kunden eine gültige Postanschrift - jedoch keine
Postfach- oder sonstige anonyme Adresse - mitzuteilen und diese selbstständig
über sein Kundenmenü oder durch Mitteilung per Post, Fax oder Email
bei Bedarf zu aktualisieren. Der Provider hat diesbezüglich einen
Auskunftsanspruch gegenüber dem Kunden. Die Beweislast bezüglich der
Absendung der Änderungsmitteilung liegt beim Kunden.
2. Der Kunde hat missbräuchliche Nutzungen und rechtswidrige Handlungen
im Internet zu unterlassen und sicherzustellen, dass durch die eigene Präsenz
(inkl. Scripte, Datenbanken, Programme, etc.) keine Präsenzen oder
Angebote anderer Kunden beeinträchtigt werden und die Serverstabilität,
Serverperformance oder Serververfügbarkeit in irgendeiner Weise beeinträchtigt
wird. Insbesondere ist es dem Kunden untersagt, auf dem Server des
Providers Banner-Programme (Bannertausch, Ad-Server, usw.) oder sonstige
lastintensive Anwendungen (Scripte) zu hinterlegen, anzubieten oder zu
starten. Dies gilt auch, wenn die Inhalte auf einem anderen Server als
dem des Anbieters abgelegt sind und nur mittels einer über den Anbieter
registrierten Domain bzw. Subdomain erreichbar sind und/oder für die
Wiedergabe und Veröffentlichung Dienste und/oder Leistungen des
Anbieters mittelbar oder unmittelbar, direkt oder indirekt genutzt
werden.
3. Für die Nutzung durch Dritte ist alleine der Kunde verantwortlich
und in vollem Umfang haftbar. Bei einer missbräuchlichen Verwendung von
durch Dritte genutzte Leistungen kann eine Sperre erfolgen. Der
Betreiber behält sich das Recht vor, die Nutzung durch Dritte in
Einzelfällen zu untersagen. Wird die Nutzung durch Dritte nicht
gestattet oder untersagt, ergeben sich daraus keine Minderungs-,
Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche für den Kunden. Der Kunde
kann den Vertrag jedoch gegen Rückerstattung zuviel gezahlter Gebühren
binnen 7 Werktagen ab Aussprache der Untersagung fristlos kündigen. Der
Kunde hat auch die Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur Verfügung
gestellten Nutzungsmöglichkeiten durch befugte oder unbefugte Nutzung
der Dienste durch Dritte entstanden sind. Eine Überlassung von Login-,
Zugriffs- und Verwaltungsdaten (Username, Passwort, etc.) ist ausdrücklich
untersagt. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten, Auftrags- und
Kundennummer, Passwörter usw. geheim zu halten und sicherzustellen,
dass kein Unberechtigter Zugriff auf diese Daten erhält.
4. Der Kunde ist verpflichtet, dem Betreiber Störungen, Mängel und Schäden
unverzüglich anzuzeigen. Der Kunde hat dem Betreiber jene Kosten zu
erstatten, die für die Behebung solcher Störungen, Mängel und Schäden
entstehen, die der Kunde zu vertreten hat.
5. Der Anbieter ist berechtigt, fällige Rechnungsbeträge und fällige
wiederkehrende Beträge vom Konto des Kunden einzuziehen. Der Kunde
erteilt seine Zustimmung zum Bankeinzug mittels Lastschriftverfahren.
Der Kunde hat für hinreichende Deckung des mitgeteilten Kontos zu
sorgen und dem Betreiber eine Änderung seiner vertragswesentlichen persönlichen
Daten (Name, Anschrift, Email-Adresse, Bankverbindung) unverzüglich
mitzuteilen. Dem Kunde ist bekannt, dass die Angabe einer ausländischen
Anschrift oder einer Postfach-Adresse nicht ausreichend ist und den
Provider zu einer Sperre sämtlichen Leistung berechtigt. Wird eine
Lastschrift des Anbieters von der Bank des Kunden zurück gegeben
(Lastschriftrückgabe), der Abbuchung widersprochen oder gerät der
Kunde in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, sämtliche vom Kunden
genutzte Leistungen und Einrichtungen zu sperren. Der Kunde bleibt in
diesem Fall verpflichtet, die Entgelte zu zahlen und die Kosten der
Wiederinbetriebnahme zu tragen. Zudem kann der Anbieter das Vertragsverhältnis
ohne Einhaltung einer Frist kündigen und bei Verträgen mit
Mindestmietzeit Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen.
6. Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die dem Anbieter und
Dritten durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung von
Diensten des Anbieters oder dadurch entstehen, dass der Kunde seinen
sonstigen Obliegenheiten nicht nachkommt. Es ist dem Kunden insbesondere
untersagt, Domainnamen oder Präsenzen mittels "Massenemails"
(SPAM etc.) zu bewerben oder Massenemails (SPAM, etc.) über die
Systeme/Servers des Providers zu versenden. Der Betreiber übernimmt
keine Haftung für die Folgen von Pflichtverletzungen des Kunden. Im
Falle einer Pflichtverletzung des Kunden ist der Betreiber zur
sofortigen Sperrung der entsprechenden Seiten und des Domainnamens sowie
sämtlicher sonstigen Leistungen berechtigt. Jede Sperrungen und
Wiederaktivierungen von Domains werden mit je 25,00 EUR berechnet
(Sperr-/Entsperrgebühr). Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine
Freischaltung frühestens nach Zahlung der Sperr-/Entsperrgebühr. Durch
eine Sperre wird der Kunde nicht von seiner Leistungspflicht entbunden.
Diese Rechte stehen dem Anbieter insbesondere dann zu, wenn er von
Dritten auf Unterlassung und/oder Schadensersatz in Anspruch genommen
wird und/oder durch eine Strafverfolgungsbehörde oder ein Gericht dazu
aufgefordert wird. Für den Fall der Zuwiderhandlung des Kunden behält
sich der Anbieter die fristlose Kündigung vor. Schadensersatz- oder
sonstige Ansprüche des Anbieters bleiben davon unberührt. Soweit der
Anbieter durch Dritte wegen rechtswidriger Handlungen des Kunden -
insbesondere im Bereich des Datenschutz-, Urheber- und Wettbewerbsrechts
- in Anspruch genommen wird, verpflichtet sich der Kunde, dem Anbieter
von allen denkbaren Ansprüchen freizustellen und die durch die
Inanspruchnahme oder Beseitigung des rechtswidrigen Zustandes
entstandenen Kosten zu tragen.
§ 5 Providerwechsel, Löschung
1. Bei allen über den Anbieter registrierten Domainnamen wird der Kunde
als Eigner eingetragen und kann gemäß den Bestimmungen dieser AGB und
den jeweiligen Bedingungen der Vergabestelle jederzeit zu einem anderen
Provider wechseln, sofern dieser die entsprechende TopLevel-Domain (z.B.
.de) anbietet bzw. den Providerwechsel nach den erforderlichen
Gegebenheiten und technischen Anforderungen unterstützt. Das
Vertragsverhältnis wird durch einen solchen Wechsel nicht berührt. Es
ist somit in jedem Fall eine gesonderte Kündigung des geschlossenen
Vertrages erforderlich.
2. Kündigungen der Domain sind nur per Post oder Fax möglich.
3. Kann der Anbieter dem KK Antrag (Providerwechsel) des neuen Provider
des Kunden nicht rechtzeitig statt geben, weil der Providerwechsel durch
den neuen Provider oder den Kunden zu spät veranlasst wurde oder die für
die Zustimmung notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind/waren,
ist der Provider ausdrücklich dazu berechtigt, die gekündigte(n)
Domain(s) zum Kündigungstermin bei der jeweiligen Vergabestelle löschen
zu lassen (CLOSE). Der Kunde verliert damit das Nutzungsrecht an der/den
gelöschten Domain(s). Der Kunde ist alleine dafür zuständig, die
rechtzeitige Durchführung des Providerwechsels sicher zu stellen und
erklärt sich mit dieser Vorgehensweise ausdrücklich einverstanden.
Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche ergeben sich für den Kunden
bei einer erfolgten Löschung seiner Domain(s) nicht, sofern dem
Provider nicht grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachgewiesen werden
kann. Zudem stellt er den Provider ausdrücklich von sämtlichen Ansprüchen
Dritter frei.
4. Der Anbieter behält sich vor, KK-Aufträgen erst statt zu geben,
wenn sämtliche unbestrittenen offenen Forderungen des Kunden beglichen
sind. Der Kunde hat die daraus entstehenden Folgekosten zu tragen.
Schadensersatzansprüche des Kunden ergeben sich hierdurch nicht. Ergänzend
gilt §5.3.
§ 6 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
Gegen Forderungen des Anbieters steht dem Kunden die Befugnis zur
Aufrechnung nur insoweit zu, als die Gegenansprüche unbestritten oder
rechtskräftig festgestellt sind. Dem Kunden steht die Geltendmachung
eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen Gegenansprüchen aus dem Vertrag
mit dem Anbieter zu.
§ 7 Höhere Gewalt
1. Der Anbieter ist von der Leistungspflicht in Fällen höherer Gewalt
befreit. Als höhere Gewalt gelten alle unvorhergesehenen Ereignisse
sowie solche Ereignisse, deren Auswirkungen auf die Vertragserfüllung
von keiner Partei zu vertreten sind. Zu diesen Ereignissen zählen
insbesondere rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen, auch in
Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen, Ausfall von
Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber (z.B.
Leitungsprobleme bei der Level3 Communications GmbH), Störungen im
Bereich von Leitungsgebern, sonstige technische Störungen, auch wenn
diese Umstände im Bereich von Unterauftragnehmern, Unterlieferanten
oder deren Subunternehmern oder bei vom Anbieter autorisierten
Betreibern von Subknotenrechnern auftreten. Der Kunde stellt den
Anbieter diesbezüglich von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei.
Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche ergeben sich für den Kunden
bei nicht durch den Anbieter zu verantwortenden Ausfällen nicht.
2. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden
aufgrund technischer Probleme, Serverausfall, Datenverlust, Übertragungsfehler,
Datenunsicherheit oder sonstiger Gründe, es sei denn, ihm können
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden. Alle Ansprüche
des Kunden sind auf den Auftragswert beschränkt, sofern gesetzlich zulässig.
Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der
Anbieter erstellt Sicherungskopien (Backup) nur für im Bereich des
Anbieters liegende Datenverluste (Hardwareausfall, usw.).
§ 8 Vertragsdauer, Vertragsbeendigung, Kündigung
1. Die Vertragsdauer ergibt sich aus der jeweiligen
Leistungsbeschreibung. Ist keine Mindestlaufzeit angegeben, beträgt
diese 12 Monate.
2. Der abgeschlossene Vertrag verlängert sich jeweils um 12 Monate,
sofern nicht etwas anderes aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des
Tarifs hervorgeht bzw. der Vertrag fristgerecht gekündigt wird.
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3. Die Kündigungsfrist beträgt jeweils 6 Wochen zum Ende der
jeweiligen (Mindest-) Laufzeit.
4. Im Falle einer unüblichen und/oder unsachgemäßer Nutzung durch den
Kunden behält sich der Betreiber ein Sonderkündigungsrecht mit einer
siebentägigen Kündigungsfrist vor. Dies gilt insbesondere im Falle
einer Beeinträchtigung von anderen Kundenaccounts und/oder Systemen des
Anbieters durch den Kunden. Zuviel bezahlte Beträge werden in diesem
Fall zurück erstattet. Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche ergeben
sich daraus für den Kunden nicht.
5.
Wird der Provider mit der Durchführung eines Domainumzuges
(Providerwechsel) beauftragt, so rechtfertigt die Ablehnung der
Umkonnektierung durch an bisherigen Provider nicht den Rücktritt vom
Vertrag durch den Kunden. Vielmehr sind die vereinbarten Entgelte und
Gebühren unabhängig davon zu entrichten, ob ein KK-Auftrag durchgeführt
werden kann oder nicht, da dies Zustimmung oder Ablehnung nicht im
Einfluß- und Verantwortungsbereich der pro system liegt. Entgelte und
Gebühren sind grundsätzlich ab Beginn der Leistungserbringung
(Freischaltung des Kundenmenüs, Start der Registrierung bzw. des
KK-Antrages) zu erbringen.
§ 9 Datenschutz
1. Der Kunde wird hiermit gemäß § 33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
und § 3 Abs. 5 Teledienstdatenschutzgesetz (TDDSG) darüber
unterrichtet, dass der Anbieter seine Adressdaten in maschinenlesbarer
Form erfasst und für sich aus dem Vertrag ergebende Aufgaben maschinell
verarbeitet. Zudem werden Login- und Zugriffsdaten für Beweiszwecke
gespeichert. Der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu.
2. Soweit sich der Anbieter zur Erbringung der vertraglich geschuldeten
Leistungen Dritter bedient, ist er berechtigt, die Teilnehmerdaten offen
zu legen, wenn dies für die Leistungserbringung erforderlich ist.
3. Beide Vertragspartner stehen dafür ein, dass das jeweils mit der
Vertragsabwicklung befasste Personal die einschlägigen Datenschutz- und
sonstigen relevanten Rechtsbestimmungen kennt und beachtet.
4. Beide Vertragsparteien müssen Passworte geheim halten und diese
unverzüglich ändern, sobald die Vermutung besteht, dass unberechtigte
Dritte Kenntnis von dem Passwort erhalten haben. Der Kunde wird den
Anbieter sofort unterrichten, wenn ein entsprechender Verdacht besteht.
Gleiches gilt umgekehrt für den Anbieter, wenn er Änderungen an Passwörtern
vornimmt, die für den Kunden und dessen Tätigkeiten von Bedeutung
sind. Die Übermittlung der neuen Passwörter erfolgt gemäß Absprache
zwischen den Vertragsparteien ausschließlich an dazu besonders
autorisierte Personen des jeweiligen Vertragspartners.
5. Der Anbieter darf auf der Grundlage des TDDSG bzw. den jeweils
geltenden bereichsspezifischen Datenschutzregelungen personenbezogene
Daten erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dies zur Durchführung des
jeweiligen Vertragsverhältnisses (d.h. für die Begründung und etwaige
Änderungen des Vertragsverhältnisses einschließlich dessen
inhaltlicher Ausgestaltung und der Bereitstellung von Standleitungen)
notwendig ist (Bestandsdaten) (§ 5 TDDSG). Diese Befugnis gilt auch für
einen von dem Betreiber beauftragten Dritten, der seinen Sitz auch im
Ausland haben kann.
6. Die Bestandsdaten werden spätestens mit Ablauf des auf die
Beendigung des Vertragsverhältnisses folgenden Kalenderjahres gelöscht,
sofern dem im Einzelfall nicht besondere Gründe entgegen stehen. Soweit
Kunden gegen die Höhe der in der Rechnung gestellten
Verbindungsentgelte Einwendungen erhoben haben, dürfen die
Abrechnungsdaten gespeichert werden, bis die Einwendungen abschließend
geklärt sind. Ferner können Bestandsdaten bis zum Ablauf von zwei
Jahren gespeichert bleiben, sofern Beschwerdebearbeitungen sowie
sonstige Gründe einer ordnungsgemäßen Abwicklung des Vertragsverhältnisses
dies erfordern. Im übrigen darf die Löschung von Bestands- und
Abrechnungsdaten unterbleiben, soweit dies gesetzliche Regelungen
vorsehen oder die Verfolgung von Ansprüchen dies erfordert.
7. Der Anbieter erfasst die aktuelle "IP-Nummer" des Kunden
bei Aufgabe der Bestellung und Nutzung des Kundenmenüs zusammen mit
Datum, Uhrzeit und weiteren relevanten Daten. Diese werden vertraulich
behandelt und nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen oder dergleichen
verwendet. Sie dienen vielmehr ausschließlich dem Zweck, eine
Bestellung oder Vorgänge im Kundenmenü bei Problemen, Unklarheiten
usw. nachvollziehen zu können. Zudem behält sich der Anbieter das
Recht vor, diese Daten auf Verlangen einer Staatsanwaltschaft oder eines
ordentlichen Gerichts offen zu legen.
§ 01 Schlussbestimmungen
1. Erfüllungsort ist Neu-Ulm (Donau), Bundesrepublik Deutschland.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Ansprüche aus und auf Grund
der Vertragsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern einschließlich
Scheck- und Wechselklage sowie sämtliche zwischen den Parteien sich
ergebenden Streitigkeiten über das Zustandekommen, die Abwicklung oder
die Beendigung des Vertrages ist - soweit der Kunde Vollkaufmann,
juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist - Neu-Ulm (Donau). Dem Anbieter bleibt es
vorbehalten, Klagen gegen den Kunden an dessen allgemeinen oder
sonstigen gesetzlichen Gerichtsstand zu erheben.
2. Für die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner gilt ausschließlich
deutsches Recht.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder
werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen
nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck
der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahekommende
Ersatzbestimmung, die die Parteien zur Erreichung des gleichen
wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die
Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Gleiches gilt für die
Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend.
4. Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass
er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, voll geschäftsfähig ist
und sein überwiegender Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland
liegt. Sofern der Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat,
versichert er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser berechtigt
ist.
Vertragsformular
Gültig ab 01.06.02
pro system, Quast
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